Shiatsu Massagen – Traditionelle Heilkunde aus China
11 Aug 2011Bevor Sie sich fragen, warum das japanische Shiatsu als chinesische Heilkunst ausgegeben wird, sollten Sie wissen, dass diese Form der Körpertherapie ursprünglich aus China stammt. Denn sie ging aus der traditionellen chinesischen Tuina Massage hervor. In Japan entwickelte man diese Technik dann weiter, bis die heutige Form des Shiatsu entstand. Erfahren Sie im Folgenden mehr über Shiatsu Massagen und die Heilkunde in China.
Wie funktioniert Shiatsu?
Eine Shiatsu Massage unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von einer gewöhnlichen Entspannungsmassage. Denn während der Behandlung stimuliert der Therapeut bestimmte Berührungspunkte. Somit hat diese Massagekunst auch einen therapeutischen Hintergrund. Sie ist aber auch Bestandteil des klassischen Wellness in China. Durch die gezielten Berührungen soll das körperliche und geistige Wohlbefinden gesteigert werden. Daher eignet sich die Methode für jeden, der in Einklang mit sich und seinem Körper kommen möchte. In China therapiert man mit Shiatsu aber vor allem Patienten, die Probleme mit dem Bewegungsapparat haben. So werden Schmerzen im Rücken damit ausgehebelt. Aber auch Gelenke und Muskeln können mit dieser Methode behandelt werden.
Wie läuft eine Shiatsu Massage ab?
Zur Behandlung begibt sich der Patient auf eine Matte, die auf dem Boden liegt. Meist handelt es sich um ein Futon. Während der Massage kommen Hände, Finger, aber auch Ellbogen und Knie zum Einsatz. Zur Entspannung werden meist rhythmische Massagetechniken angewandt, die aus sanften Bewegungen bestehen. Zur gezielten Lösung von Verspannungen setzt man auch Rotationen und Dehnungen ein. Hierbei bringt der Masseur sein eigenes Körpergewicht zum Einsatz. Ursprünglich entkleidete man sich um eine Behandlung zu empfangen. Heute führt man die Behandlung aber auch mit leichter Bekleidung durch. Auf www.kurenundwellness.tvkönnen Sie eine Wellness Reise buchen, bei der eine Shiatsu Behandlung inklusive ist.
Die Bedeutung der Heilkunde in China
Für die Chinesen sind traditionelle Heilkünste ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Während man im Westen eher dazu neigt auf wissenschaftliche Ergebnisse zu vertrauen, glauben die Chinesen an altbewährte Rezepte und Therapieformen, die bereits seit 2000 Jahren in China gang und gäbe sind. So sind in der chinesischen Medizin nicht nur Massagetechniken von Bedeutung. Auch Kampfsport- und Meditationsarten werden als eine Art Therapie angesehen, um Körper und Geist zu stärken und gesund zu halten. Zur Linderung von Beschwerden setzt man auf Heilkräuter. Aber die Chinesen schwören auch auf Akupunktur. Mit Hilfe der Nadeln wird der Fluss der Lebensenergie des Körpers wieder reguliert und so nimmt man positiven Einfluss auf die Körperfunktionen. Ein zur Akupunktur verwandtes Gebiet ist die Akupressur. Hier übt man Druck auf bestimmte Körperpunkte aus, um denselben Effekt wie bei der Nadelkunst zu erzielen.
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